Informationen allgemein


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Informationen des Kultusministeriums für Schüler: hier klicken


Informationen zur Werner-von-Siemens-Mittelschule Traunreut:

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BaySchO § 20 Teilnahme, Befreiung, Beurlaubung

 (1) 1Ist eine Schülerin oder ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert am Unterricht oder an einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen,

so ist die Schule unverzüglich unter Angabe des Grundes zu verständigen.

Ist eine Schülerin oder ein Schüler krank und kann nicht zur Schule gehen,

so muss sie/er auf jeden Fall vor 08.00 Uhr telefonisch vom Erziehungsberechtigten entschuldigt werden.

Dauert die Krankheit mehrere Tage, so ist bitte jeden Tag anzurufen.

2Im Fall fernmündlicher Verständigung ist eine schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

Eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten muss in jedem Fall nachgereicht werden.

Dauert die Krankheit länger als 3 Tage so wünschen wir in der Regel die Vorlage eines ärztlichen Attestes.

Die Rückdatierung eines ärztlichen Attestes wird nicht akzeptiert!

3Außerschulische Einrichtungen der praktischen bzw. fachpraktischen Ausbildung sind darüber hinaus in der von der Schule festgelegten Weise zu unterrichten.

(2) 1Die Schule kann die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen

1. bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen oder am Tag eines angekündigten Leistungsnachweises oder

2. wenn sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse einer Schülerin oder eines Schülers häufen oder Zweifel an der Erkrankung bestehen.

 2In den Fällen von Satz 1 Nr. 2 kann die Schule auch die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen.

3Ein Zeugnis nach den Sätzen 1 und 2 ist der Schule innerhalb von zehn Tagen, nachdem es verlangt wurde, vorzulegen; wird es nicht oder nicht rechtzeitig vorgelegt, gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.

4Ein Zeugnis kann in der Regel nur dann als genügender Nachweis für die geltend gemachte Erkrankung anerkannt werden, wenn es auf Feststellungen beruht, die die Ärztin oder der Arzt während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.

Wird das Zeugnis nicht vorgelegt, gilt das Fernbleiben als unentschuldigt .

Wird die Vorlage dieses Attests von den Erziehungsberechtigten verweigert, ist dies dem Staatlichen Schulamt zur Weiterbehandlung zu melden.

Wenn auch dessen Bemühungen scheitern, benachrichtigt das Schulamt das Jugendamt.

Art. 118 und 119 BayEUG (Schulzwang und Bußgeld) bleiben unberührt.

 BayEUG Artikel 118 Schulzwang  

(1) Wer ohne berechtigten Grund dem Unterricht oder einer verbindlichen Schulveranstaltung fernbleibt, obwohl er der Schulpflicht unterliegt, kann auf Antrag der Schule von der Kreisverwaltungsbehörde durch ihre Beauftragten zwangsweise der Schule zugeführt werden.

(2) 1Wer der Schulpflicht unterliegt, aber durch sein Verhalten Hinweise auf eine mögliche Erkrankung gibt, die die Schulbesuchsfähigkeit beeinträchtigt, muss sich auf Aufforderung der Schule vom öffentlichen Gesundheitsdienst untersuchen lassen, solange nicht der Nachweis erbracht ist, dass sich die Schülerin oder der Schüler in einer Behandlung eines geeigneten Facharztes hinsichtlich dieser Verhaltensauffälligkeiten befand bzw. befindet. 2Die schulischen Beratungsfachkräfte sind vorab zu hören.

(3) Soweit in diesem Gesetz eine Beteiligung des öffentlichen Gesundheitsdienstes vorgeschrieben ist, gilt Abs. 1 entsprechend.

 Art. 119 Ordnungswidrigkeiten

(1) Mit Geldbuße kann belegt werden, wer …

1.

2.entgegen Art. 76 Satz 2 nicht dafür sorgt, dass minderjährige Schulpflichtige am Unterricht regelmäßig teilnehmen und die sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen besuchen

3.

4. als Schulpflichtige oder Schulpflichtiger am Unterricht oder an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen (Art. 56 Abs. 4) vorsätzlich nicht teilnimmt,

5.

6.eine mit der Genehmigung verbundene vollziehbare Auflage nicht erfüllt,

7. einer auf Grund von Art. 3 Abs. 2 Satz 2, Art. 95 oder 100 Abs. 2 Satz 1 erlassenen vollziehbaren Anordnung zuwiderhandelt,

8.

11. entgegen Art. 118 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 einen minderjährigen Schulpflichtigen oder eine minderjährige Schulpflichtige nicht dem Gesundheitsdienst zuführt oder sich nicht vom Gesundheitsdienst untersuchen lässt.

 

Schulunfälle sind Unfälle, die sich in der Schule oder auf dem Schulweg ereignen.

Jeder Schulunfall sollte sofort dem zuständigen Klassenlehrer, Fachlehrer oder der Schulleitung gemeldet werden.

Der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung übernimmt in der Regel die Kosten der Behandlung.

Allerdings muss der behandelnde Arzt oder Zahnarzt oder das in Anspruch genommene Krankenhaus unbedingt darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Schulunfall handelt.