Informationen zur Arbeitsplatzerkundung der 7. Klassen

Eine der zentralen Aufgaben der Mittelschule ist es, dem Schüler den Einstieg in das

Berufsleben zu erleichtern.

Dazu ist neben den praktischen Fächern vor allem das Fach AWT ein wichtiger Pfeiler.

Bereits im Lehrplan der 7. Klasse ist das Thema Beruf und Arbeit fest verankert.

Hierzu heißt es:


Erster Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf

Die Schüler führen eine Arbeitsplatzerkundung an einem geeigneten betrieblichen Arbeitsplatz durch und verschaffen sich damit einen ersten eigenen Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf. Bei der gemeinsamen Auswertung der Arbeitsplatzerkundung stellen sie die Vielfalt von Arbeit an betrieblichen Arbeitsplätzen fest und versuchen diese zu ordnen. Ausgehend von persönlichen Wahrnehmungen und eigenen Zukunftsvorstellungen erkennen sie, dass die berufliche Orientierung in einem engen Zusammenhang mit der persönlichen Lebensplanung steht und sie beginnen mit ersten konkreten Schritten der Berufswahl.“


Da es immer wieder Fragen gibt, ob die Arbeitsplatzerkundung nicht dem Gesetz zum Schutze

der arbeitenden Jugend widerspricht, folgt nun ein kurzer Auszug, der deutlich macht,

dass es dazu eine Ausnahmeregelung gibt:

§ 5 JArbSchG: Verbot der Beschäftigung von Kindern

  1. Die Beschäftigung von Kindern ist verboten.

  2. Das Verbot des Absatzes 1 gilt nicht für die Beschäftigung von Kindern

    1. zum Zwecke der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie

    2. im Rahmen des Betriebspraktikums während der Vollzeitschulpflicht

    3. in Erfüllung einer richterlichen Weisung

Da die Arbeitsplatzerkundung eine schulische Veranstaltung ist, greift somit Absatz 2.2.!


Da, wie bereits oben erwähnt, die Arbeitsplatzerkundung eine schulische Pflichtveranstaltung ist, besteht für deren Dauer die gesetzliche Schülerunfallversicherung über den GUVV.

Zusätzlich wird für die Schülerinnen und Schüler vom Schulträger der Stadt Traunreut für

diese Zeit eine Schülerhaftpflichtversicherung abgeschlossen.