Betriebspraktikum - schulisch

 

An den bayerischen Haupt-/Mittelschulen ist ein Betriebspraktikum als Bestandteil des Faches AWT und der berufsorientierenden Zweige durchzuführen.

Die Termine werden zu Beginn des jeweiligen Schuljahres von den Lehrkräften der 8. und 9. Klassen festgelegt.

Eine Absprache mit den örtlichen großen Industriebetrieben erfolgt termingerecht.



Alle Schüler bekommen ein Anmeldeblatt der Schule, das die Eltern als Einverständniserklärung unterschreiben. Mit diesem unterschriebenen Anmeldeblatt gehen die Schüler auf die Suche nach einem Praktikumsplatz.

 

Das Betriebspraktikum stellt eine Pflichtveranstaltung für Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe der Hauptschule dar. Das Betriebspraktikum ist eine schulische Veranstaltung, die in der Regel ein bis zwei Wochen dauert.

Nach einem Beschluss des bayerischen Landtages können in der Jahrgangsstufe 8 (und abgeleitet davon auch in höheren Jahrgangsstufen) Praktika bis zu einem Fünftel der Unterrichtszeit durchgeführt werden. Zusätzlich zum Pflichtpraktikum können weitere freiwillige schulische Praktika stattfinden.

In der Regel finden in den 8. Klassen 2 Wochen Betriebspraktika statt,

in den 9. Klassen 1 Woche Betriebspraktikum.

Für Schülerinnen und Schüler, die am Betriebspraktikum teilnehmen, wird vom Schulträger, der Stadt Traunreut, für die Zeit des Betriebspraktikums eine Schülerhaftpflichtversicherung abgeschlossen.

Die gesetzliche Schülerunfallversicherung über den GUVV besteht, da es sich um schulische Veranstaltungen handelt.

 Beachten Sie dazu bitte auch das

Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend
(Jugendarbeitsschutzgesetz –
JarbSchG)

§ 2 JArbSchG(Gesetz)Kind, Jugendlicher

(1) Kind im Sinne dieses Gesetzes ist, wer noch nicht 15 Jahre alt ist.

(2) Jugendlicher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer 15, aber noch nicht 18 Jahre alt ist.

(3) Auf Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, finden die für Kinder geltenden Vorschriften Anwendung.



§ 5 JArbSchG(Gesetz)Verbot der Beschäftigung von Kindern

(1) Die Beschäftigung von Kindern (§ 2 Abs.1) ist verboten.

(2) Das Verbot des Absatzes 1 gilt nicht für die Beschäftigung von Kindern

  1. 1.zum Zwecke der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie,

  2. 2.im Rahmen des Betriebspraktikums während der Vollzeitschulpflicht,

  3. 3.in Erfüllung einer richterlichen Weisung.